Nachem ich von Markus Zusak "Der Joker" gelesen habe war für mcih klar ichmuss auch sein neustes Buch "Die Bücherdiebin" lesen.In dem Buch geht es um die kleine Lisel die während des 2. Weltkrieges mit Ihrem Bruder in eine Pflegefamilie gesteckt wird. Auf den weg nach Molching wo die beiden zu der Pflegefamilie Hubermann sollen, stirbt ihr Bruder. Auf seiner Beerdigung stiehlt sie ihr erstes Buch, und der Tod wird auf sie aufmerksam.
Der Tod?
Ja.
Der Tod ist der erzähler des Buches. Seltsame Sache, aber wirklich Top umgesetzt.
Der Tod ist nicht so ein Arsch wie wir alle denken ;)
Er liebt Farben und das ist das worauf er am meisten achtet.
Markus Zusak hat die Idee vom Tod komplett umgekrempelt, in diesem Buch haben nicht die Menschen Angst vor dem Tod.
Sondern der Tod vor den Menschen.
Eine aussergewöhnliche erzählweise. Der Tod erzählt die Geschichte der kleinen Lisel, so wie sie es in Ihrer Jugend selber ine in buch geschrieben hat.
Teilweise hat mich die Art zu erzählen ziemlioch genervt, weil an vielen stellen am anfang eines kapitels schon das ende verraten wurde, oder vieles angedeutet wird was dann mit dem satz ändert "aber das erfahrt ihr später noch"
Trotzdem konnte ich am Ende das Buch nicht mehr weglegen!
die Geschichte von Lisel ist so rührend ♥ Mir kamen öfters die Tränen und es ist einfach schön zu sehen wie Lisel lieben lernt und wie sie weiterhin Bücher klaut.
Und das ende ist so herzzerreissend ♥ ;_;
Ein Buch was ich aufjedenfall empfehle!
Auch wenn man am Amnfang vllt etwas genervt ist, ist es trotzdem sehr sehr schön (:
Und zum Schluss wie immer die schönsten Zitate (wenn es welche gibt XD ) :
alle vom Tod ;)
"Was ist schlimmer als ein Junge der dich hasst?
Ein Junge der dich liebt! "
"Ein kleines Stück Wahrheit:
Ich habe keine Sense.
Ich trage nur dann einen schwarzen Kaputzenmantel,
wenn es kalt ist.
Ich habe auch kein Totenschädelgesicht,
das ihr mir so gerne andichtet.
Wollt ihr wissen, wie ich wirklich aussehe?
Ich sage es euch. Schaut in den Spiegel."
"Wisst ihr, ich frage mich wirklich, ob nicht irgendwann irgendwo beim Hitlergruß jemand einmal ein Auge verloren oder sich die Hand oder den Arm gebrochen hat. Man musste doch bloß zur falschen Zeit in die falsche Richtung schauen oder zu nah vor jemanden stehen."
"Ich nehme an, dass jeder Mensch hin und wieder ein wenig Zerstörung genießt. Sandburgen, Kartenhäuser, so fängt es an. Was den Menschen aber erst zum Menschen macht, ist seine Fähigkeit zur Steigerung."
Lohnt sich scheinbar zu lesen ...
AntwortenLöschenEin Zitat, dass den Nagel auf den Kopf trifft:
"Ich nehme an, dass jeder Mensch hin und wieder ein wenig Zerstörung genießt. Sandburgen, Kartenhäuser, so fängt es an. Was den Menschen aber erst zum Menschen macht, ist seine Fähigkeit zur Steigerung."
... regt zum Nachdenken an ...